SOPHIA KÜHNREICH


  • Körperorientierte Systemische Therapeutin (GST)
  • Systemische Einzel,- Paar- und Familientherapeutin (DGSF)
  • Heilpraktikerin für Psychotherapie
  • Jahrelange Erfahrung in der Sozialen Arbeit mit Familien
  • Erziehungswissenschaftlerin und Heilerziehungspflegerin
  • Geboren 1982
  • Mutter von zwei Kindern 

Herzlich willkommen auf meiner Homepage. Schön, dass du hier bist. Um mich vorzustellen, beschreibe ich im Folgenden meine Haltung zum Leben und damit auch zur inneren Arbeit in einem Bild:


DER FLUSS DES LEBENS

Unser Lebensweg gleicht für mich einem Fluss, der von seiner Quelle bis zur Mündung ins Meer stetiger Veränderung unterliegt. Wie ein kleiner, klarer Gebirgsbach werden wir durch die Quelle in dieses Leben geboren. Zart und unbedarft plätschern wir dahin voller Lebendigkeit, offen und neugierig auf all das, was uns begegnet in dieser Welt. Wir werden geprägt von der Landschaft, die uns umgibt und durch die wir fließen. Wir werden älter und reifer und machen die unterschiedlichsten Erfahrungen.

Einmal gleicht unser Leben dabei einem Wildwasserbach, ist sprudelnd und schnell, dann einmal erinnert das Leben an einen Kanal, der gleichförmig und langsam dahin fließt, oder das Leben ist wie ein See, welcher sich leicht bewegt und dabei in sich ruht. Manchmal ist es in unserem Leben wie in einem Wasserfall, wir werden ohne Vorwarnung von einem Augenblick zum anderen durch die Luft gewirbelt, landen an einer ganz neuen Stelle und müssen uns erst einmal wieder neu sortieren. Es gibt Zeiten, da gleicht unser Leben einem vereisten Fluss, das Wasser ist gefroren, alles wirkt starr, unbeweglich und kalt. Dann wieder gibt es Momente, da erinnert unser Alltag an einen Staudamm, in dem sich immer mehr und mehr anstaut, bis sich die gesammelten Wassermassen irgendwann Bahn brechen und damit zwangsläufig Veränderung erzeugen. Auch kann es sein, dass wir in unserem Lebensfluss an ein Delta gelangen, an dem wir entscheiden müssen, welche Abzweigung wir nehmen. – So unterliegt der Fluss unseres Lebens stetiger Veränderung.

Und immer will das Wasser weiter fließen, in Bewegung sein, neue Formen annehmen, manchmal von außen deutlich erkennbar, wie beim Wildwasserbach, manchmal kaum merklich, ganz zart und leise wie am Grunde eines Sees. Dann sind die Bewegungen vielmehr in uns und für die Umwelt kaum wahrnehmbar.

Für mich geht es im Leben darum, all diese unterschiedlichen Formen als Erfahrungen und damit als Teil des Lebens zu verstehen und zu integrieren. Wenn wir annehmen und würdigen was ist, kann Raum in uns entstehen. Auch Raum für Veränderung und dann geht es wieder weiter, immer weiter bis zur Mündung ins weite Meer.


MEINE THERAPEUTISCHE ARBEITSWEISE

Empathisch und wertschätzend begleite ich dich auf deiner Reise. Wo auch immer du dich gerade befindest in deinem Lebensfluss. Wir gehen in unseren Stunden deinen Weg ein Stück gemeinsam und ich begegne dir genau dort, wo du bist. Du gibst das Tempo vor und den Inhalt und ich begleite dich mit dem, was mir in diesem Moment notwendig und wesentlich erscheint. Zusammen machen wir uns auf die Suche nach den Antworten, die bereits in dir selbst liegen. Manchmal erahnst du sie schon, dann schwimmen sie vielleicht an der Wasseroberfläche und manchmal müssen wir möglicherweise etwas auf dem Boden eines Sees graben, um deinen Fragen auf den Grund zu gehen, bis Lösungen sichtbar werden. Wie dem auch sei, ich bin mit Freude und Interesse dabei und begleite deinen Prozess von Herzen gerne. Dabei arbeite ich mit viel Feingefühl und Achtsamkeit sowie mit Ruhe und Klarheit und wenn angemessen gerne auch mit einer Portion Humor und Leichtigkeit. Ich bringe meine Wahrnehmung, meine Ideen und meine fachliche Expertise in deinen Prozess mit ein, die Richtung bestimmst dabei du. 

Im Gepäck habe ich ein Repertoire mit verschiedensten systemischen Methoden und Elementen aus der Systemischen Körperpsychotherapie, die je nach Bedarf zum Einsatz kommen. Ich sorge für die nötige Struktur, sodass du dich deinem Prozess ganz hingeben kannst. Grundsätzlich ist meine therapeutische Haltung durch und durch systemisch geprägt, das bedeutet, ich berücksichtige stets den gesamten Lebenskontext. Denn die verschiedenen jeweiligen Systeme (Familie, Arbeit, Schule, Freundeskreis etc.), in denen wir uns als Individuum bewegen, beeinflussen und prägen unser Empfinden und Verhalten. Um also unsere Symptome bzw. unsere Strategien zu verstehen ist es sinnvoll, auch unsere Beziehungsdynamiken genauer anzuschauen. Zudem messe ich der mehrgenerationalen Perspektive in meiner Arbeit einen hohen Stellenwert bei, denn ebenso wie der jeweilige Kontext, in dem wir eingebettet sind, prägt uns auch unsere Vergangenheit und die Vergangenheit unserer Vorfahren in unserem heutigen Alltagsgeschehen.